State of Emergency

Künstlerhäuser Worpswede

 

in the project Room Eichenhof Worpswede
Ostendorfer Str. 13, 27726 Worpswede

 

28.04. - 06.05.2018

Nomen nominandum

More information (german)

 

Opening hours: 
Sat and Sun:  14 – 18 pm

 

State of emergency
temporary art project for contemporary art

This year there is a "state of emergency" in Worpswede! With the interdisciplinary art project, the curators Katharina Groth and David Didebulidze set the scene in Impulse by giving artists a space in which free and independent artistic projects can develop and emerge. "State of emergency" invites to encounter and exchange and complements the previous exhibition practice in the village with unusual places and forms of action. The aim of this "state of emergency" is to create a time-limited new platform for dealing with contemporary art and the artists' village Worpswede.

„Ausnahmezustand“ in Worpswede –
temporäre Plattform für Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst

 

In diesem Jahr herrscht „Ausnahmezustand“ in Worpswede! Mit unserem inter-disziplinär angelegten Kunstprojekt setzen die Kuratoren Katharina Groth und David Didebulidze im Ort Impulse, indem sie Künstlern einen Raum verschaffen, in dem freie und unabhängige künstlerische Projekte sich entwickeln und ent-stehen können. „Ausnahmezustand“ lädt zu Begegnung und Austausch ein und ergänzt mit ungewöhnlichen Orten und Aktionsformen die bisherige Ausstel-lungspraxis im Dorf. Das Ziel dieses „Ausnahmezustandes“ ist es, eine zeit-lich begrenzte neue Plattform für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und dem Künstlerort Worpswede zu schaffen.

 

Projektraum im ehemaligen Hotel „Eichenhof“ als Möglichkeitsraum

Zeitgleich zu den aktuellen Dorfentwicklungsdiskussionen und Zukunftsvisionen sehen die beiden Kuratoren einen großen Bedarf der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst, doch die Plattformen dafür sind im traditionsreichen Worpswede rar. Um dem entgegenzuwirken arbeiten sie im neuen Projektraum „Eichenhof“ mit Künstlern aus Worpswede und der Region. Darüber hinaus aber auch mit den aktuellen internationalen Gästen der Martin-Kausche-Ateliers wie auch mit ehemaligen Stipendiaten der Künstler-häuser Worpswede.

Das ehemalige Hotel „Eichenhof“ ist ein geheimnisumwitterter Ort. Ein Teil des brachliegenden Ensembles steht dank der Unterstützung des Investors Hans von Helldorff nun für eine künstlerische Zwischennutzung bereit. Einige der ehemaligen Hotelräume nutzt das Projekt „Ausnahmezustand“ von März bis September als Projektraum „Eichenhof“ für eine Reihe von kurzen Ausstellungs-projekten. Doch genauso temporär, wie die Nutzbarkeit des Hauses sind auch die Interventionen. Regelmäßige, aber zeitlich auf nur wenige Tage begrenzte Gruppen-, Einzel- und Themenausstellungen (ca. 15 Projekte von insgesamt rund 30 Künstlern) machen die Ergebnisse von Diskussionen, Arbeiten und Projekten der von uns eingeladenen Künstlern sichtbar und bieten den Worpsweder Bürgern, den Gästen und Interessierten eine Möglichkeit des Austauschs mit und über zeitgenössische Kunst. Das Projekt steht spontanen Entwicklungen offen gegenüber, die sich während der Laufzeit durch die Arbeit mit den Künstlern und im Ort selbst entwickeln können.

 

„Ausnahmezustand“ – Schwerpunkt auch in den Künstlerhäusern Worpswede

Der „Ausnahmezustand“ wird sich in diesem Jahr aber auch in den Künstler-häusern Worpswede selbst bemerkbar machen. Er bildet den programmatischen Schwerpunkt der Arbeit des Vereins. Zeitgleich zu der Ausstellungsreihe im Projektraum „Eichenhof“ wird es in den Atelierhäusern und dem angeschloss-enen Forum Arbeiten mit Künstlern geben, die den Fokus auf die dortige Kunst-produktion setzen. Neben skulptural anmutenden Arbeiten sind während der kommenden Monate performative Eingriffe bis hin zu sozial und ökologisch beeinflussten Projekten geplant. 

 

Past exhibitions:

03.03. - 11.03.2018: Worpsweder Salon
17.03. - 25.03.2018: Zwei Künstler, Zwei Räume, Zeichnungen - Charles Vreuls / Peter-Jörg Splettstösser
14.04. - 22.04.2018: Felipe Cortes - Study on Epistemic Extrasomatic Neglect: G(h)ost Room

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