Strong Women in Art

April, 22nd - June, 17th 2018

Städtische Galerie Schwalenberg
Markstraße 5, Schwalenberg

 

Female artists have long been forgotten in the history of art writing. Wrongly, as this exhibition shows, dedicated to the work of women artists who lived and worked in Lippe in the late 19th and early 20th century - with occasional views of the post-war decades.

 

Künstlerinnen sind lange Zeit in der Kunstgeschichtsschreibung  weitgehend vergessen worden.  Zu Unrecht, wie diese Ausstellung zeigt,  die sich dem Werk von Künstlerinnen widmet, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert – mit gelegentlichen Ausblicken auf die Nachkriegsjahrzehnte – in Lippe gelebt und gewirkt haben. 

 

Vor dem 1.Weltkrieg war Frauen das Studium an Staatlichen Kunstakademien zumeist verwehrt, eine künstlerische Betätigung war zwar in höheren Kreisen als Zeitvertreib gerne gesehen, als ernsthafter Beruf jedoch als nicht standesgemäß verpönt. Als Malweiber verschrien, die ihren Pflichten als Mutter und Ehefrau nicht oder nur unzureichend nachkamen, war es ein steiniger Weg, sich als Künstlerin im späten 19. und  frühen 20. Jahrhundert durchzusetzen und gesellschaftlich Anerkennung zu erlangen. 

 

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes, das die  Fachstelle Geschichte des Lippischen Heimatbundes im Herbst 2012 initiiert hat, und welches die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe durch die Ausstellung mitträgt.  20 Künstlerinnen werden in der begleitenden Publikation mit Biografien und Werken berücksichtigt und 19 von ihnen sind mit ihren Kunstwerken in der Ausstellung vertreten.

 

Künstlerinnen: Martha Caesar (1855-1943), Nelly Cunow (1893-1982), Jelka Delius-Rosen (1868-1935), Sibylle Dotti (1913-2003), Gertrud Eichenmüller (1908-1995), Clara Ernst (1907-1972), Marie Ewerbeck (1877-1960), Ida Gerhardi (1862-1927), Ilse Häfner-Mode (1902-1973), Margarethe Hasse (1870-1941), Katrin Höngesberg (1921-2009),Hanne-Nüte Kämmerer (1903-1981, Margarete Krieger (1877-1953), Helene Krohn (1879-1956), Hildegard Ochse (1935-1997), Anna Piderit (1874-1956), Elisabeth Ruest (1861-1945), Gertrud van Dyck (1913-1991), Gisela Wölbing (1914-2003)

 

Eröffnung am Sonntag, den 22. April 2018 um 16 Uhr. 
Grußwort: Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Schirmherrin der Ausstellung 

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